Long Bio (eng)
Sofya Bulatova is a composer and photographer from Kazakhstan, based in Vienna. Her artistic practice explores perception, abstraction, and the relationship between concept and form. Working across sound and image, she is interested in making the familiar unfamiliar, revealing hidden aspects of ordinary subjects, and challenging the ways in which they are perceived.
As a composer, she explores acoustic sound, extended instrumental techniques, and unconventional approaches to sound production. Each work develops its own conceptual framework, shaping both its musical language and technical realisation. Her compositions address diverse subjects, from the oppression of women under the Taliban regime in Bone of Her Bone to the imagined lives of souls in the Paris Catacombs in CONSUMMATUM EST, the historical figure of Tarrare, and the continuous cycle of return and transformation in Aylan. Rather than prescribing a single interpretation, her music invites listeners to construct individual narratives through their experience of sound.
Her photography focuses on experimental perspectives, abstract forms, industrial spaces, and brutalist architecture. Drawn to the hidden and the unrecognisable, she approaches familiar environments by shifting attention toward their less apparent visual qualities.
Bulatova's practice is continually evolving toward interdisciplinary work. Her ongoing project SUB MATERIA explores how materials can be experienced beyond their physical surfaces, bringing photography and music into dialogue. Across her work, she is drawn to the unsettling and the unknown, exploring how a concept can transform the perception of a subject and open up new ways of experiencing it.
Her music has been performed by Duo Stump-Linshalm, Matthias Lorenz, and Martina Madini. She has participated in Sounds of Now Vienna, FES Ensemble Call for Scores, and Wien Modern, and works as a Production Assistant at Sounds of Now Vienna.
Long Bio (de)
Sofya Bulatova ist eine aus Kasachstan stammende Komponistin und Fotografin mit Wohnsitz in Wien. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit Wahrnehmung, Abstraktion und dem Verhältnis zwischen Konzept und Form auseinander. In ihrer Arbeit mit Klang und Bild interessiert sie sich dafür, Vertrautes fremd erscheinen zu lassen, verborgene Aspekte alltäglicher Gegenstände und Umgebungen sichtbar zu machen und gewohnte Wahrnehmungsmuster infrage zu stellen.
Als Komponistin erforscht sie akustische Klangwelten, erweiterte Spieltechniken und unkonventionelle Formen der Klangerzeugung. Jede ihrer Arbeiten entwickelt ein eigenes konzeptuelles Gefüge, das sowohl ihre musikalische Sprache als auch ihre technische Umsetzung prägt. Ihre Kompositionen widmen sich unterschiedlichen Themen: von der Unterdrückung von Frauen unter dem Taliban-Regime in Bone of Her Bone über die imaginierte Welt der Seelen in den Pariser Katakomben in CONSUMMATUM EST und die historische Figur Tarrare bis hin zum fortwährenden Kreislauf von Rückkehr und Verwandlung in Aylan. Anstatt eine eindeutige Deutung vorzugeben, lädt ihre Musik dazu ein, aus dem individuellen Klangerlebnis heraus eigene narrative Zusammenhänge zu entwickeln.
In ihrer fotografischen Arbeit konzentriert sie sich auf experimentelle Perspektiven, abstrakte Formen, industrielle Räume und brutalistische Architektur. Fasziniert vom Verborgenen und zunächst Unkenntlichen richtet sie den Blick auf weniger offensichtliche visuelle Qualitäten vertrauter Umgebungen.
Bulatovas künstlerische Praxis entwickelt sich kontinuierlich in Richtung interdisziplinärer Arbeit weiter. Ihr aktuelles Projekt SUB MATERIA untersucht, wie Materialien über ihre physische Oberfläche hinaus erfahrbar werden können, und bringt Fotografie und Musik in einen Dialog. In ihrer gesamten Arbeit gilt ihr besonderes Interesse dem Unheimlichen und Unbekannten sowie der Frage, wie ein Konzept die Wahrnehmung eines Gegenstands verändern und neue Erfahrungsräume eröffnen kann.
Ihre Werke wurden unter anderem vom Duo Stump-Linshalm, von Matthias Lorenz und Martina Madini aufgeführt. Sie war bei Sounds of Now Vienna, dem FES Ensemble Call for Scores und Wien Modern vertreten und ist als Produktionsassistentin bei Sounds of Now Vienna tätig.
Medium Bio (eng)
Sofya Bulatova is a composer and photographer from Kazakhstan, currently based in Vienna. Her music moves through experimental, atmospheric, and sonic territories, with an interest in texture, tension, and unusual ways of shaping sound.
Her work has been performed by musicians including Duo Stump-Linshalm, Matthias Lorenz, and Martina Madini. She has participated in Sounds of Now Vienna, FES Ensemble Call for Scores, and Wien Modern. Alongside her compositional work, she works as a Production Assistant at Sounds of Now Vienna, a contemporary music festival.
Her photography explores the less obvious side of the city: experimental street photography, industrial spaces, and brutalist architecture, often focusing on texture, structure, and atmosphere.
At the core of her practice is a strong interest in concept, the idea behind a work shaping its form, material, and experience. She is particularly drawn to interdisciplinary approaches, looking for connections between different artistic practices and ways of perceiving. Her interests in music and photography naturally meet in this space, with future projects exploring their intersection.
Medium Bio (de)
Sofya Bulatova ist eine Komponistin und Fotografin aus Kasachstan und lebt derzeit in Wien. Ihre Musik bewegt sich zwischen experimentellen, atmosphärischen und klangorientierten Ansätzen. Im Zentrum stehen dabei Klangtexturen, Spannungsverhältnisse und ungewöhnliche Formen der Klanggestaltung.
Ihre Werke wurden unter anderem vom Duo Stump-Linshalm, von Matthias Lorenz und Martina Madini aufgeführt. Sie war bei Sounds of Now Vienna, dem FES Ensemble Call for Scores und Wien Modern vertreten. Neben ihrer kompositorischen Tätigkeit arbeitet sie als Produktionsassistentin beim Festival für zeitgenössische Musik Sounds of Now Vienna.
In ihrer fotografischen Arbeit widmet sie sich den weniger offensichtlichen Seiten der Stadt. Ihre Schwerpunkte liegen auf experimenteller Straßenfotografie, industriellen Räumen und brutalistischer Architektur, wobei sie insbesondere Texturen, Strukturen und atmosphärische Qualitäten in den Blick nimmt.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht das Interesse am Konzept als Ausgangspunkt eines Werks, der dessen Form, Material und Wirkung prägt. Besonders interessieren sie interdisziplinäre Ansätze und die Verbindungen zwischen unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen und Wahrnehmungsweisen. In diesem Spannungsfeld begegnen sich ihre Interessen an Musik und Fotografie, deren Schnittstellen sie in zukünftigen Projekten weiter erforschen möchte.
Short Bio (eng)
Sofya Bulatova is a composer and photographer from Kazakhstan, based in Vienna. Her music explores texture, tension, and unconventional sound, and has been performed by Duo Stump-Linshalm, Matthias Lorenz, and Martina Madini. She has participated in Sounds of Now Vienna, FES Ensemble Call for Scores, and Wien Modern, and works as a Production Assistant at Sounds of Now Vienna.
Her photography focuses on experimental street photography, industrial spaces, and brutalist architecture. Across both practices, she is interested in concept-driven work and the relationships between material, perception, and artistic form, with a growing focus on interdisciplinary approaches.
Short Bio (de)
Sofya Bulatova ist eine aus Kasachstan stammende Komponistin und Fotografin mit Wohnsitz in Wien. Ihre Musik erforscht Klangtexturen, Spannungsverhältnisse und unkonventionelle Klangwelten. Ihre Werke wurden unter anderem vom Duo Stump-Linshalm, von Matthias Lorenz und Martina Madini aufgeführt. Sie war bei Sounds of Now Vienna, dem FES Ensemble Call for Scores und Wien Modern vertreten und ist als Produktionsassistentin bei Sounds of Now Vienna tätig.
In ihrer fotografischen Arbeit konzentriert sie sich auf experimentelle Straßenfotografie, industrielle Räume und brutalistische Architektur. Beide künstlerischen Bereiche verbindet ihr Interesse an konzeptgeleiteten Arbeiten und an den Wechselwirkungen zwischen Material, Wahrnehmung und künstlerischer Form. Zunehmend widmet sie sich dabei auch interdisziplinären Ansätzen.